Das Imposter-Spiel erklärt
Alle bekommen ein geheimes Wort, nur der Imposter nicht, er kennt bloß die Kategorie. Reihum sagt jeder einen Hinweis zum Wort, aber nicht zu deutlich. Dann zeigen alle auf drei auf den Verdächtigen. Erwischt ihr den Imposter, gewinnt die Runde, außer er errät jetzt noch das Wort. Bleibt er unentdeckt, gewinnt er.

Ablauf mit einem Handy
Ihr braucht nur ein Handy, das reihum geht. Niemand muss Zettel schreiben, und niemand muss Spielleiter sein.
- Einstellen. Tragt die Namen ein, wählt die Kategorie und die Zahl der Imposter.
- Karte aufdecken. Das Handy geht reihum. Wer es hat, tippt auf seine Karte, während die anderen wegschauen. Die Karte dreht sich und zeigt das Geheimwort oder „Du bist der Imposter“ mit der Kategorie. Dann Karte zudecken und weitergeben.
- Hinweise. Jeder sagt ein Wort oder einen kurzen Satz zum Geheimwort. Wer anfängt, ist nie der Imposter. Ein Timer hält das Tempo, wenn ihr einen wollt.
- Abstimmen. Auf drei zeigen alle auf ihren Verdächtigen. Wer das Handy hat, tippt an, wen die Runde gewählt hat.
- Auflösen. Das Handy zeigt das Wort und wer Imposter war. Wurde er erwischt, darf er noch raten. Trifft er, gewinnt er trotzdem.
Wörter für jede Runde findest du in der Liste mit 300 Imposter-Wörtern, sortiert nach Kategorie und Schwierigkeit.
Varianten
Mehrere Imposter. Ab sechs Leuten dürfen es zwei Imposter sein, ab acht auch drei. Die Imposter wissen nicht voneinander. Das macht es für sie schwerer, denn sie können sich nicht absprechen, und für die Runde auch, denn sie muss alle erwischen. Oft verdächtigen sich die Imposter gegenseitig, und das ist der schönste Moment des Abends.
Ohne Kategorie. Für geübte Runden: Der Imposter erfährt gar nichts. Er muss aus den ersten Hinweisen erraten, worum es überhaupt geht. Das klappt nur, wenn er nicht als Erster dran ist.
Zwei Hinweisrunden. Ist die Abstimmung nach der ersten Runde zu knapp, sagt jeder noch einen zweiten Hinweis. Für den Imposter wird es dann eng, denn jetzt muss sein zweiter Hinweis zu dem passen, was er vorher gesagt hat.
Mit Punkten. Wer mag, zählt mit: Ein Punkt für jede Runde, die ihr gewinnt, zwei für einen Imposter, der durchkommt. So entsteht über den Abend eine Tabelle.
Wofür das Imposter-Spiel passt
Imposter braucht kein Material, keinen Tisch und kaum Erklärung. Deshalb passt es fast überall: am Esstisch nach dem Essen, auf der Weihnachtsfeier mit Kollegen, auf der langen Autofahrt oder abends in der Jugendherberge. Die Regeln sind in einer Minute erklärt, und nach der ersten Runde haben es alle verstanden.
Mit Kindern nehmt ihr leichte Wörter aus Kategorien wie Tiere oder Essen und spielt mit nur einem Imposter. In großen Gruppen lohnen sich zwei oder drei Imposter, sonst hört die Runde so viele Hinweise, dass ein einzelner Imposter kaum eine Chance hat. Und wer schon oft gespielt hat, lässt die Kategorie weg und macht es dem Imposter richtig schwer.
Verwandt: Finde den Lügner
Finde den Lügner funktioniert wie Imposter, nur mit Fragen statt Wörtern. Alle bekommen dieselbe Frage und die richtige Antwort dazu, etwa wie viele Beine eine Spinne hat. Einer bekommt nur die Frage und muss sich eine Antwort ausdenken, die echt klingt.
Reihum sagt jeder seine Antwort laut. Wer die Antwort kennt, darf ruhig etwas ungenau bleiben, das macht es spannender. Dann redet ihr kurz darüber, wer gezögert hat, und auf drei zeigen alle auf den Verdächtigen.
Kommt der Lügner durch, bekommt er zwei Punkte. Wird er entlarvt, bekommt jeder, der auf ihn gezeigt hat, einen Punkt. In GameClique gibt es Finde den Lügner als eigenes Spiel, das Handy geht dabei genauso reihum wie beim Imposter.
Tipps zum Bluffen
Hör genau zu. Du bist nie als Erster dran. Nutze das: Jeder Hinweis vor dir ist ein Puzzleteil. Nach zwei oder drei Hinweisen ahnst du oft schon, in welche Richtung das Wort geht.
Nicht nachplappern. Wiederhol keinen Hinweis und nimm auch kein Wort, das fast gleich klingt. Greif lieber die Richtung auf. Sagen die anderen „nass“ und „grau“, passt „Herbst“ besser als ein drittes Wetterwort.
Allgemein, aber nicht leer. Ein Hinweis wie „kennt jeder“ verrät dich sofort. Nimm etwas, das zu vielen Wörtern der Kategorie passt, aber trotzdem nach Wissen klingt, zum Beispiel eine Farbe, einen Ort oder eine Jahreszeit.
Gleiches Tempo. Wer zu lange überlegt oder zu schnell antwortet, fällt auf. Sprich so, wie du es auch als Eingeweihter tun würdest.
Mitverdächtigen, aber nicht als Erster. Wenn die Runde diskutiert, hilf mit, aber schieb die Schuld nicht zu früh auf jemanden. Wer zu eifrig anklagt, macht sich selbst verdächtig.
Für das Raten am Ende. Merk dir alle Hinweise. Wenn du erwischt wirst, ist das deine Chance. Oft ist das Wort klar, sobald man alle Hinweise nebeneinanderlegt.
Und wenn du nicht Imposter bist: Gib Hinweise, die nur Eingeweihte verstehen. Nicht „rund und rot“ für einen Apfel, sondern „Schneewittchen“. Wer darauf mit einem ganz anderen Bild antwortet, hat das Wort vermutlich nicht.
Häufige Fragen
Wie viele Spieler braucht man für das Imposter-Spiel?
Ab drei Leuten geht es, in der App mit bis zu zwölf. Spannender wird es ab fünf, weil der Imposter dann mehr Hinweise hört, bevor er selbst dran ist. Ab sechs Leuten können es zwei Imposter sein, ab acht auch drei. Die Runde muss dann alle erwischen.
Wer fängt die Hinweisrunde an?
Wer anfängt, ist nie der Imposter. So macht es die App, und so ist es fair: Wer als Erster spricht, hätte sonst noch keinen einzigen Hinweis gehört und wäre sofort verdächtig. Beim Spiel mit Zetteln fängt am besten die Person an, die die Zettel geschrieben hat und das Wort ohnehin kennt.
Was passiert, wenn der Imposter das Wort errät?
Wird der Imposter bei der Abstimmung erwischt, bekommt er noch eine Chance: Er darf das Geheimwort raten. Liegt er richtig, gewinnt er trotzdem. Deshalb lohnt es sich für die Eingeweihten nicht, zu deutliche Hinweise zu geben. Wer das Wort praktisch verrät, hilft am Ende nur dem Imposter.
Wie lange dauert eine Runde?
Meistens nur wenige Minuten: Wort verteilen, eine Hinweisrunde, Abstimmung, Auflösung. Wer mag, spielt vor der Abstimmung eine zweite Hinweisrunde. Weil die Runden so kurz sind, bleibt es selten bei einer. Mit einem Timer für die Hinweise bleibt das Tempo hoch, auch wenn jemand lange überlegt.
Kann man Imposter ohne App spielen?
Ja, mit Zetteln. Schreibt auf alle Zettel dasselbe Wort, auf einen nur Imposter und die Kategorie, faltet sie und lasst ziehen. Wer die Zettel schreibt, kennt das Wort und fängt deshalb an. Passende Begriffe stehen in unserer Liste mit 300 Wörtern.
Mit GameClique spielen
Ein Handy reicht für die ganze Runde. Die App verteilt das Wort geheim und führt durch Hinweise und Abstimmung.
- Das Handy geht reihum, jede Karte dreht sich erst beim Antippen um.
- 3 bis 12 Leute, 1 bis 3 Imposter. Wer die Hinweisrunde beginnt, ist nie Imposter.
- Hinweisrunde mit Timer, wenn ihr wollt, dann Abstimmung und Auflösung.
- 14 Kategorien: Alltag und Essen gratis, alle anderen mit Plus.
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Die Werkzeuge sind gratis und ohne Werbung. Alle spielen mit der kostenlosen App. Einer zahlt, alle spielen.
Mit dem Handy scannen und die App laden