Wer bin ich? So geht das Spiel
Beim Wer bin ich Spiel trägt jeder einen Begriff an der Stirn, den alle lesen können, nur er selbst nicht. Reihum stellst du Fragen, die sich mit Ja oder Nein beantworten lassen. Bei Ja fragst du weiter, bei Nein ist die nächste Person dran. Wer seinen Begriff zuerst errät, gewinnt.

Wie geht Wer bin ich? Die Regeln Schritt für Schritt
So spielt ihr es mit Zettel und Stift. Ihr braucht Klebezettel, einen Stift und mindestens zwei, besser vier bis acht Leute. Einen Spielleiter braucht ihr nicht.
- Begriffe schreiben. Jeder schreibt verdeckt einen Begriff auf einen Klebezettel: eine bekannte Person, eine Märchenfigur, ein Tier oder ein Ding.
- Zettel an die Stirn. Klebt den Zettel der Person links von euch an die Stirn. Alle können ihn lesen, nur sie selbst nicht.
- Ja-Nein-Fragen stellen. Wer anfängt, stellt der Runde eine Frage, die sich mit Ja oder Nein beantworten lässt: „Bin ich ein Tier?“
- Bei Ja weiter, bei Nein wechseln. Bei Ja fragst du gleich noch einmal. Bei Nein ist die nächste Person dran.
- Auflösen. Glaubst du, es zu wissen, fragst du direkt: „Bin ich der Igel?“ Eine falsche Vermutung zählt wie ein Nein.
- Bis alle es haben. Wer zuerst errät, gewinnt. Die anderen spielen weiter, und die Letzten bekommen ruhig kleine Hinweise.
Ist sich die Runde bei einer Antwort nicht einig, sagt sie „teils, teils“, und du fragst noch einmal. Euch fehlen Begriffe? In der Liste mit 250 Wer-bin-ich-Ideen stehen Personen, Figuren, Tiere und Dinge, fertig sortiert.
30 gute Ja-Nein-Fragen zum Einkreisen
Die beste Frage teilt alles, was du noch sein könntest, in zwei etwa gleich große Hälften. „Bin ich ein Tier?“ ist am Anfang viel wertvoller als „Bin ich ein Nashorn?“. Arbeite dich vom Groben zum Feinen vor.
Zuerst die grobe Richtung
- Bin ich ein Mensch?
- Bin ich ein Tier?
- Bin ich ein Gegenstand?
- Kann man mich essen?
- Gibt es mich wirklich?
- Bin ich eine erfundene Figur?
- Bin ich lebendig?
- Bin ich größer als ein Fahrrad?
- Findet man mich in einer normalen Wohnung?
- Kennt mich jedes Kind?
Wenn du eine Person oder Figur bist
- Habe ich vor mehr als hundert Jahren gelebt?
- Komme ich aus Deutschland?
- Bin ich eine Frau?
- Bin ich für Musik bekannt?
- Habe ich etwas erfunden oder entdeckt?
- Habe ich Bücher geschrieben?
- Komme ich in einem Märchen vor?
- Habe ich besondere Kräfte?
- Gehöre ich in meiner Geschichte zu den Guten?
- Trage ich eine Krone?
Wenn du ein Tier, ein Ding oder etwas zu essen bist
- Habe ich vier Beine?
- Kann ich fliegen?
- Lebe ich im Wasser?
- Lebe ich bei uns in freier Natur?
- Bin ich ein Haustier?
- Brauche ich Strom?
- Findet man mich in der Küche?
- Passe ich in eine Hosentasche?
- Schmecke ich süß?
- Isst man mich warm?
Merk dir jedes Ja. Wer noch weiß, dass er lebendig, klein und stachelig ist, kommt schneller auf den Igel.
Welche Varianten gibt es?
Zettel an der Stirn
Der Klassiker von oben. Hält der Klebezettel nicht, klemmt ihn unter ein Stirnband. Für große Runden lohnt sich ein Fragenlimit: höchstens drei oder fünf Fragen am Stück, dann ist die nächste Person dran, auch wenn alles Ja war.
Handy an der Stirn
In GameClique heißt dieser Modus Klassisch. Das Handy geht reihum, jeder tippt verdeckt einen Begriff ein. Die App verteilt, und niemand bekommt seinen eigenen. Wer dran ist, hält das Handy an die Stirn und stellt Ja-Nein-Fragen, die anderen tippen die Antwort an. Am Ende deckt die App auf, wer was geschrieben hat.
Schnellraten mit Uhr
Die flotte Variante, in der App ab zwei Leuten. Nach dem Countdown erscheint ein Begriff an deiner Stirn, und die anderen erklären ihn, ohne das Wort selbst zu sagen. Erraten? Dann tippst du blind rechts unten auf Richtig. Zu schwer? Links unten heißt Weiter, das kostet nichts. Ein Zug dauert 60, 90 oder 120 Sekunden, jeder richtige Begriff bringt einen Punkt. Noch strenger wird das Erklären bei Sag's nicht!.
In Teams
Ab vier Leuten mischt die App beim Schnellraten zwei bis vier Teams. Im Team wird reihum geraten, die Punkte zählen gemeinsam. Das passt zu großen Runden, etwa auf der Weihnachtsfeier.
Für Kinder
Nehmt nur eine Gruppe und sagt sie an, zum Beispiel Tiere oder Märchenfiguren. Lasst das Fragenlimit weg und erlaubt Hinweise, wenn jemand festhängt: ein Geräusch, eine Bewegung, der erste Buchstabe. Mehr Ideen stehen bei den Familienspielen.
Was sind faire Begriffe?
Alle müssen ihn kennen. Ein Begriff ist nur fair, wenn auch die Person mit dem Zettel ihn kennt. Der Lieblingsmusiker deiner Schwester ist für Opa ein Rätsel ohne Lösung.
Eindeutig statt schwammig. „Pinguin“ ist gut, „Vogel“ nicht. Bei „Glück“ oder „Dienstag“ läuft jede Frage ins Leere.
Niemand aus der Runde. Nehmt keine Leute vom Tisch, keine Nachbarn, Lehrer oder Kollegen. Das Spiel soll lustig sein, nicht peinlich.
Gleich schwer für alle. Wer „Katze“ verteilt und selbst „Archimedes“ bekommt, hat zu Recht schlechte Laune. Einigt euch auf eine Stufe oder sagt die Gruppe an.
20 Beispiel-Begriffe zum Loslegen
Für die erste Runde reicht diese Mischung. Jeden Begriff kennt man, und zu jedem fallen einem sofort gute Fragen ein.
- Albert Einstein
- Kleopatra
- Wolfgang Amadeus Mozart
- Rotkäppchen
- Robin Hood
- Zeus
- Feuerwehrmann
- Bäckerin
- Pinguin
- Igel
- Giraffe
- Staubsauger
- Regenschirm
- Spaghetti
- Brezel
- Fußball
- Eiffelturm
- Nordpol
- Weihnachtsmann
- Schneemann
Mehr davon, sortiert nach Gruppen und Schwierigkeit: Wer bin ich Ideen mit 250 Personen, Figuren und Begriffen. Kurzregeln für alle anderen Spiele stehen in der Übersicht der Partyspiele.
Häufige Fragen
Wie viele Fragen darf man bei Wer bin ich stellen?
So viele, bis ein Nein kommt. Bei Ja fragst du weiter, bei Nein ist die nächste Person dran. Wer mehr Tempo will, erlaubt höchstens drei oder fünf Fragen pro Zug. In GameClique stellst du dieses Fragenlimit vor der Runde ein.
Welche Begriffe eignen sich für Wer bin ich?
Begriffe, die alle in der Runde kennen: berühmte Personen aus der Geschichte, Märchenfiguren, Tiere, Berufe oder Dinge aus dem Haushalt. Der Begriff sollte eindeutig sein und viele Eigenschaften haben, nach denen man fragen kann. 250 Vorschläge stehen in unserer Ideenliste.
Ab welchem Alter kann man Wer bin ich spielen?
Ab etwa sechs Jahren, wenn ihr Tiere oder Märchenfiguren nehmt und die Gruppe vorher ansagt. Kinder müssen nur Ja-Nein-Fragen stellen können. Wer noch nicht sicher liest, bekommt die Zettel der anderen leise vorgelesen. Berühmte Personen passen eher ab zehn Jahren.
Wie lange dauert eine Runde Wer bin ich?
Mit vier bis sechs Leuten meistens 15 bis 20 Minuten, je nachdem, wie schwer die Begriffe sind. Mit einem Fragenlimit pro Zug geht es schneller. Beim Schnellraten mit Uhr dauert ein Zug nur 60 bis 120 Sekunden.
Kann man Wer bin ich zu zweit spielen?
Ja. Jeder schreibt dem anderen einen Begriff auf, dann fragt ihr abwechselnd. In GameClique läuft zu zweit das Schnellraten, der Modus Klassisch braucht mindestens drei Leute. Mehr Ideen für zwei stehen bei den Spielen zu zweit.
Mit GameClique spielen
Ein Handy reicht für die ganze Runde. Es kommt an die Stirn und zeigt den Begriff so groß, dass ihn alle lesen können.
- Zwei Modi: Klassisch mit Ja-Nein-Fragen ab 3 Leuten, Schnellraten mit Uhr ab 2 Leuten, jeweils bis 12.
- Klassisch: Jeder tippt verdeckt einen Begriff ein, die App verteilt. Niemand bekommt den eigenen.
- Schnellraten: 60, 90 oder 120 Sekunden pro Zug, Richtig und Weiter tippst du blind mit dem Daumen. Auch in Teams.
- 10 Kategorien mit je 60 Begriffen: Tiere und Im Haushalt gratis, alle anderen mit Plus.
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Die Werkzeuge sind gratis und ohne Werbung. Alle spielen mit der kostenlosen App. Einer zahlt, alle spielen.
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