Quartett Regeln erklärt
Die Quartett Regeln sind schnell erklärt: Alle Karten werden verteilt, jeder sieht nur seine oberste Karte. Wer dran ist, liest einen Wert vor, zum Beispiel das Höchsttempo. Die anderen vergleichen mit ihrer Karte, der beste Wert gewinnt alle Karten dieser Runde. Wer am Ende alle Karten hat, gewinnt.

Welches Quartett meinst du?
Unter dem Namen Quartett laufen zwei verschiedene Kartenspiele. Beide nutzen dieselben Karten: meistens 32 Stück, aufgeteilt in acht Gruppen zu je vier Karten. Die Gruppen heißen A bis H, die Karten darin 1 bis 4. So steht auf jeder Karte eine Kennung wie A1 oder H4.
Trumpf-Quartett. Das ist das Spiel, das die meisten meinen, wenn sie ein Quartett Spiel mit Autos, Tieren oder Flugzeugen vor Augen haben. Jede Karte trägt mehrere Werte, und ihr vergleicht sie gegeneinander. Der höhere Wert sticht, und wer sticht, bekommt die Karten.
Sammel-Quartett. Hier sind die Werte egal. Ihr fragt euch gegenseitig nach Karten und versucht, vier zusammengehörige Karten zu sammeln, also ein ganzes Quartett. Wer die meisten Quartette ablegt, gewinnt.
Beide Spiele gehen mit jedem Kartensatz. Weiter unten stehen die Regeln für beide, zuerst das Trumpf-Quartett.
Trumpf-Quartett: die Regeln Schritt für Schritt
Ihr braucht einen Kartensatz und zwei bis sechs Leute. Zu zweit geht es am schnellsten, zu viert wird es am lautesten.
- Karten verteilen. Mischt gut und verteilt alle Karten verdeckt, bis keine mehr übrig ist. Bleiben Karten übrig, legt sie zur Seite. Jeder hält seinen Stapel verdeckt in der Hand und schaut nur auf die oberste Karte.
- Wert ansagen. Wer anfängt, sucht sich auf seiner obersten Karte eine Kategorie aus und liest den Wert laut vor, etwa „Höchsttempo 110 km/h“. Am besten die Kategorie, in der die eigene Karte stark ist.
- Vergleichen. Alle anderen lesen den Wert derselben Kategorie von ihrer obersten Karte vor. Der beste Wert gewinnt. Meistens ist das der höchste. Bei manchen Kategorien gewinnt aber der kleinste Wert, etwa beim Verbrauch. Das steht auf guten Karten mit dabei, sonst klärt ihr es vor dem Spiel.
- Karten einsammeln. Wer gewinnt, nimmt alle Karten dieser Runde und schiebt sie unter seinen Stapel. Dann sagt er als Nächster eine Kategorie an.
- Gleichstand. Haben zwei denselben besten Wert, legt ihr die Karten der Runde in die Mitte. Wer die nächste Runde gewinnt, bekommt die Mitte dazu. Die Ansage bleibt bei derselben Person.
- Ende. Wer keine Karte mehr hat, scheidet aus. Gewonnen hat, wer am Ende alle Karten hält. Soll es schneller gehen, stellt einen Wecker: Wenn er klingelt, gewinnt, wer die meisten Karten hat.
Viele Kartensätze haben eine Trumpfkarte, oft auffällig markiert. Sie sticht jede andere Karte, egal in welcher Kategorie. Manche Sätze haben dazu eine Karte, die ausgerechnet den Trumpf schlägt. Wie das genau geht, steht auf der Packung, und das gilt dann vor jeder Hausregel.
Eine Beispielrunde
Anna und Ben spielen mit Tierkarten. Anna ist dran und hat oben den Geparden. Sie sieht auf ihrer Karte: Gewicht 55 kg, Höchsttempo 110 km/h, Länge 2,1 m. Tempo ist klar ihre stärkste Zeile, also sagt sie: „Höchsttempo, 110.“
Ben hat den Afrikanischen Elefanten. Der wiegt zwar rund sechs Tonnen, läuft aber nur 40 km/h. Anna gewinnt beide Karten und sagt wieder an.
Nächste Runde. Anna hat den Igel erwischt, eine Karte mit lauter kleinen Werten. Sie wählt Lebenserwartung, sieben Jahre, weil die noch am ehesten passt. Ben hat den Eisbären mit 25 Jahren und gewinnt. Jetzt sagt Ben an, und er weiß genau, was er wählt: Gewicht. Hätte Anna in der ersten Runde Gewicht gewählt, hätte der Elefant sie platt gemacht. Genau darum geht es beim Quartett: die richtige Zeile zur richtigen Karte.
Die Werte stammen aus der Rubrik Tierreich in GameClique und sind gerundete Richtwerte.
Sammel-Quartett: so geht die andere Variante
Das Sammel-Quartett ist das ruhigere Spiel und passt gut für Kinder, weil niemand Zahlen vergleichen muss. Es geht ab drei Leuten am besten.
- Verteilen. Alle Karten werden gleichmäßig verteilt. Jeder hält seine Karten offen in der Hand, aber so, dass nur er sie sieht.
- Fragen. Wer dran ist, fragt eine bestimmte Person nach einer bestimmten Karte, zum Beispiel: „Ben, hast du C3?“ Fragen darf man nur nach einer Gruppe, von der man selbst schon mindestens eine Karte hat.
- Geben oder nicht. Hat Ben die Karte, muss er sie abgeben, und du darfst weiterfragen. Hat er sie nicht, ist Ben dran.
- Ablegen. Wer alle vier Karten einer Gruppe hat, legt das Quartett offen vor sich ab.
- Ende. Sind alle Karten abgelegt, zählt jeder seine Quartette. Die meisten gewinnen.
Der Trick beim Sammel-Quartett ist das Zuhören. Wer nach D2 fragt, verrät, dass er eine D-Karte hat. Merkt euch, wer wonach gefragt hat, dann wisst ihr bald, wo die fehlenden Karten stecken.
Tipps für das Trumpf-Quartett
Denk in Abständen, nicht in großen Zahlen. Eine Karte mit 300 Punkten in einer Kategorie klingt stark. Wenn aber fast alle Karten des Satzes dort zwischen 200 und 400 liegen, ist sie nur Mittelmaß. Frag dich lieber: Wo ist meine Karte weit über dem Durchschnitt?
Lern den Kartensatz. Nach ein paar Partien kennst du die starken Karten. Dann weißt du, welche Kategorie gegen welche Karte hilft, und der Trumpf erschreckt dich nicht mehr.
Achte auf die kleinen Werte. Kategorien, in denen der kleinere Wert gewinnt, retten schwache Karten. Ein winziges Tier verliert beim Gewicht immer, aber wenn dort weniger gewinnt, ist es plötzlich unschlagbar.
Merk dir, was weggeht. Wer gewinnt, schiebt die Karten unter seinen Stapel. Sie kommen also wieder. Wer aufpasst, weiß ungefähr, wann eine starke Karte bei wem auftaucht.
Hausregeln vorher klären. Was gilt bei Gleichstand, wer fängt an, wann ist Schluss? Das dauert eine Minute und spart später den Streit.
So spielt ihr Quartett in GameClique
In GameClique ist Quartett ein Duell zu zweit, jeder an seinem eigenen Handy. Einer öffnet einen Raum, der andere tritt mit dem Code oder dem QR-Code bei. Das zweite Handy braucht nur die kostenlose App. Beim Start fragt die App „Erst eine Übungsrunde?“ und erklärt in einer Einführung jeden Schritt.
- Karte ansehen. Jeder hat einen verdeckten Stapel und sieht nur seine oberste Karte. Mit dem Finger kippst du sie ein wenig, wie eine echte Karte im Licht.
- Kategorie wählen. Wer dran ist, tippt auf eine Zeile seiner Karte. Bei Kategorien, in denen der kleinere Wert gewinnt, zeigt ein Pfeil das an.
- Mitraten. Auf dem anderen Handy leuchtet dieselbe Zeile auf. Dort tippst du innerhalb von acht Sekunden „Ich gewinne“ oder „Ich verliere“.
- Aufdecken. Beide Karten liegen nebeneinander, die Werte zählen hoch, der Sieger bekommt einen Stempel. Dann gleiten beide Karten zu ihm hinüber, und er wählt als Nächstes.
Dazu kommen ein paar Regeln, die das Duell spannender machen:
- Pott: Bei Gleichstand wandern beide Karten in die Mitte. Wer die nächste Runde gewinnt, bekommt den Pott dazu.
- Trumpf und Konter: Jede Rubrik hat eine Trumpfkarte, die alles schlägt, außer ihrer einen Konterkarte. Im Tierreich ist der Blauwal Trumpf, und ausgerechnet die Stechmücke kontert ihn.
- Riecher und Blick: Drei richtige Tipps beim Mitraten laden deinen Blick. Als Wähler siehst du damit drei Sekunden lang die Karte des anderen, bevor du wählst. Der andere sieht, dass du gespickt hast.
- Zwei Modi: Blitz endet nach 15 Runden, dann zählen die Karten. Klassisch geht, bis einer keine Karte mehr hat, spätestens nach 60 Runden. Beide sind gratis.
Die Rubriken
Jede Rubrik hat 32 Karten in acht Quartetten, jede Karte ein eigenes Bild im Papierschnitt-Stil und fünf Kategorien.
| Rubrik | Kategorien | Zugang |
|---|---|---|
| Tierreich | Gewicht, Höchsttempo, Lebenserwartung, Länge, Gefährlichkeit | gratis |
| Die Party-Gäste | Tanzwut, Lautstärke, Bleibt bis, Peinlichkeit, Snack-Verbrauch | Plus |
| Katzen mit Attitüde | Flauschigkeit, Arroganz, Schlaf am Tag, Chaos, Kuschelbereitschaft | Plus |
| Absurde Superhelden | Superkraft, Nutzlosigkeit, Umhanglänge, Heldenmut, Peinlichkeit | Plus |
| Gruppenchat-Typen | Nachrichten am Tag, Sprachnachricht, Antwortzeit, Drama-Level, Stummgeschaltet von | Plus |
| Die Kollegen | Meetings am Tag, Kaffee, Antwortzeit, Ausreden pro Woche, Buzzword-Dichte | Plus |
| Fabelwesen | Größe, Gruselfaktor, Magie, Alter, Niedlichkeit | Plus |
Das Tierreich zeigt 32 echte Tiere aus acht Lebensräumen, vom Blauwal bis zur Mücke. Die anderen Rubriken sind erfunden und frech: der Partygast, der nie geht, die Katze, die dich ignoriert, der Kollege mit den meisten Ausreden. Plus braucht nur, wer den Raum öffnet. Seine Rubrik gilt dann für beide, mitspielen kostet nie etwas. Jede Partie landet in eurer ewigen Tabelle.
Ihr sucht mehr für zwei? Auf der Seite Spiele zu zweit stehen weitere Duelle, zum Beispiel das taktische Würfelritter. Und wer lieber würfelt als Karten vergleicht, findet alles bei den Würfelspielen.
Häufige Fragen
Wie viele Karten hat ein Quartett?
Die meisten Kartensätze haben 32 Karten in acht Gruppen zu je vier, gekennzeichnet von A1 bis H4. Manche Sätze haben mehr Karten oder zusätzliche Sonderkarten wie einen Trumpf. Für die Regeln ist das egal: Beim Trumpf-Quartett zählen die Werte, beim Sammel-Quartett die Gruppen zu je vier.
Was passiert beim Quartett bei Gleichstand?
Haben zwei Karten denselben besten Wert, kommen alle Karten der Runde in die Mitte. Wer die nächste Runde gewinnt, bekommt die Mitte dazu. Die Ansage bleibt bei derselben Person. Manche Runden lassen stattdessen nur die beiden Gleichen mit einer neuen Kategorie gegeneinander antreten. Klärt das vor dem Spiel.
Was ist der Unterschied zwischen Trumpf-Quartett und Sammel-Quartett?
Beim Trumpf-Quartett vergleicht ihr Werte wie Tempo oder Gewicht, der bessere Wert gewinnt die Karten. Beim Sammel-Quartett sind die Werte egal: Ihr fragt euch gegenseitig nach bestimmten Karten und sammelt vier zusammengehörige. Wer die meisten Quartette ablegt, gewinnt.
Kann man Quartett zu zweit spielen?
Ja, das Trumpf-Quartett geht zu zweit sehr gut und ist dann besonders schnell. Jeder bekommt die Hälfte der Karten. In GameClique ist Quartett genau so gedacht: als Duell mit zwei Handys, bei dem jeder nur seine eigene Karte sieht. Das Sammel-Quartett macht erst ab drei Leuten richtig Spaß.
Wie lange dauert eine Partie Quartett?
Das hängt stark von der Spielerzahl ab. Bis einer alle Karten hat, kann es eine halbe Stunde und länger dauern, weil gewonnene Karten wieder ins Spiel kommen. Wer es kürzer mag, spielt eine feste Zahl von Runden oder stellt einen Wecker. In der App endet der Modus Blitz nach 15 Runden.
Was ist eine Trumpfkarte?
Eine Trumpfkarte schlägt jede andere Karte, egal welche Kategorie gewählt wird. Viele Kartensätze haben genau eine davon. In GameClique hat jede Rubrik einen Trumpf und eine Konterkarte, die als Einzige den Trumpf schlägt. Im Tierreich ist das der Blauwal, gekontert von der Stechmücke.
Mit GameClique spielen
Quartett als Duell mit zwei Handys. Jeder sieht nur seine Karte, die App vergleicht, zählt und verteilt.
- Zwei Handys, ein Raum: Beitritt per Code oder QR-Code, das zweite Handy spielt gratis.
- Karten zum Kippen, Werte, die hochzählen, und Karten, die zum Sieger gleiten.
- Mitraten, Pott bei Gleichstand, Trumpf und Konter, dazu der Blick als Joker.
- Tierreich gratis, sechs weitere Rubriken mit Plus. Mit Übungsrunde zum Einstieg.
Bald verfügbar
Die Werkzeuge sind gratis und ohne Werbung. Alle spielen mit der kostenlosen App. Einer zahlt, alle spielen.
Mit dem Handy scannen und die App laden